stretch

Lichtwunder – Neue Weihnachtsmusik 

 

Johannes Faber- Trompete

Thomas Stabenow - Kontrabass

Uschi Laar-Harfe

voller Wunder
Jazzige Weihnachtsmusik jenseits des allgegenwärtigen „Swinging Xmas“ – für dieses „Lichtwunder“ haben sich vor einigen Jahren drei der Besten ihres Fachs zusammengefunden: Uschi Laar ist seit 30 Jahren die deutsche Harfenistin, die die bisherigen Grenzen und Klischees ihres Instruments stilbildend gesprengt hat. Sie kann Harfe mit der melodischen Brillianz eines Flamencogitarristen, mit den percussiven Schichtungen eines afrikanischen Marimbaspielers, mit orientalischen Skalen, den ungeraden Takten des Balkans und der freien Improvisation des Jazz spielen.

Thomas Stabenow – einer der ersten Jazz-Professoren Deutschlands - rangiert unter den vielseitigsten und gefragtesten Bassisten der europäischen Szene.

Johannes Faber schließlich, der spiritus rector des Projekts, ist einer der kraftvollsten und zugleich feinsinnigsten Trompeter der Republik. Gemeinsam betreten sie mit repektvollen, aber unerhörten Interpretationen von Weihnachtsklassikern von „Leise rieselt der Schnee“ bis „A Merry Little Christmas“ wie auch mit vielen eigenen Kompositionen musikalisches Neuland. Berührend, belebend, wahrhaft erleuchtend.

Presserezension vom 11.12.2008, Ralf Dombrowski

Die Musiker

Johannes Faber

ist ein deutscher Jazztrompeter und Komponist und seit mehreren Jahren auch als Opernsänger und Schauspieler aktiv. Sein Trompetenstudium absolvierte er in München, Graz und an der Berklee School of Music in Boston.

Von 1980 bis 1990 war er als Solotrompeter, Arrangeur und Komponist Mitglied des Südfunk-Tanzorchester Stuttgart und anschließend in der NDR-Bigband tätig.

Von 1990-1998 war er als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er ist auf mehreren CD-Einspielungen zu hören, spielte ab 1983 im United Jazz and Rock Ensemble und gründete 1985 die Formation , in der u.a. Billy Cobham spielte. 1985 wurde er mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.

 

Thomas Stabenow

begann in Dixieland-Bands als Klarinettist. Mit 21 Jahren wechselte er an den Kontrabass und studierte Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Er spielte zunächst mit dem „Ulmer Jazzquintett“, der „Crew“ von Frederic Rabold sowie Formationen um Lauren Newton, Johannes Faber oder Bernd Rabe. Er war an Bernd Konrads Ausnahmealbum „Traumtänzer“ (1980) mit Hans Koller beteiligt, nahm aber auch mit Joe Haider, Klaus Weiss oder Joe Kienemann auf.

 In den 1980ern gründete er eine eigene Gruppe, in der Kenny Wheeler, Roman Schwaller, Christof Lauer, Andy Scherrer, Lee Konitz, Mel Lewis oder Makaya Ntshoko spielten. Außerdem arbeitete er für Erwin Lehn und im Studiobereich, ab 1986 dann für Peter Herbolzheimers „Rhythm Combination & Brass“. Dort kam es zu Konzerten und Aufnahmen mit Stan Getz, Eartha Kitt, Chaka Khan, Al Jarreau, Charlie Mariano, David Friedman und Dianne Reeves.

1988 war er einer der Gründer des „Munich Jazz Orchestra“. Er nahm weiterhin mit Stephan Diez. Frank Foster, Bill Ramsey, Ludwig Nuss, Florian Poser, Larry Porter, Jürgen Seefelder. Jörg Widmoser, Johannes Enders sowie mit Herbert Joos’ Projekt „Südpool“ auf.

Seit 1984 wirkte Stabenow als Dozent an der Stuttgarter Musikhochschule, bevor er 1996 als Professor an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen wurde. 1988 hat er das „1st German Real Book“ veröffentlicht.

Seit 1987 produziert er auf dem eigenen Label „Bassic Sound“ seine Projekte, aber auch Aufnahmen mit Benny Bailey, Rachel Gould, Stephan Holstein und Johannes Faber.